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Leistungen

Corona: Wann zahlt die Krankenkasse den Test und wann nicht?

Nicht in jedem Fall gilt ein Anspruch auf Kostenübernahme
veröffentlicht am 30.10.2020 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Corona Tests finanzierenCorona Tests finanzieren
Aufgrund der Medienberichte über steigende Corona-Infektionszahlen suchen dieser Tage wieder viele Menschen medizinische Zentren auf, um sich auf das Virus testen zu lassen. Doch die Krankenkassen sind nicht immer verpflichtet, die Kosten dafür zu übernehmen.  

2020-10-30T15:24:00+01:00
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Wer Kontakt zu einem als Corona-positiv getesteten Menschen hatte oder aus einem Risikogebiet anreist muss oder möchte sich womöglich testen lassen, um eine Infektion auszuschließen. Auch wer ein entsprechendes Signal von der Corona-App erhält, ist angehalten, aktiv zu werden und ein Testzentrum aufzusuchen. Doch nicht immer übernehmen die Krankenkassen auch die Kosten für einen Gentest ( Schnelltest ) oder einen PCR-Test. WaS kostet ein test und wann muss man ihn aus eigener Tasche bezahlen?   

Arzt oder Gesundheitsamt

Laut Redakrionsnetzwerk Deutschland belaufen sich die Kosten für einen PCR-Labortest auf das Corona-Virus auf 50,50 Euro. Hinzu kommt die Rechnung vom Arzt für den Abstrich in Höhe von 15 Euro. Grundsätzlich gilt: Immer dann, wenn ein behandelnder Arzt oder das örtliche Gesundheitsamt einen solchen Test als medizinisch notwendig verordnet, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen dafür auch die Kosten. Dies trifft in der Regel auf Menschen zu die typische Symptome von COVID 19 zeigen, aber auch auf Rückkehrende aus Risikogebieten oder Menschen die in so genannten Corona-Hotspots wie zum Beispiel in Berlin-Kreuzberg leben. Wer aus einer als Risikogebiet eingestuften Region einreist, ist verpflichtet, innerhalb von zehn tagen nach Einreise einen Test durchführen zu lassen und hat Anspruch auf Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse.  

Alarmstufe Rot von der Corona-App

Wenn die Warnampel einer Corona-App auf Rot schaltet, also ein 'erhöhtes Risiko' anzeigt, erhalten Sie eine Aufforderung, mit dem örtlichen Gesundheitsamt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst oder dem Hausarzt Kontakt aufzunehmen – mit dem Ziel, dort unter anderem auch einen Test durchführen zu lassen. Für alle durch die Corona-Warnapp veranlassten Tests gilt ebenfalls eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Weiterhin wird ein Coronatest von der Krankenkasse übernommen, wenn eine Klinikeinweisung vorliegt und das Krankenhaus auf einen Vorab-Test besteht. Auch Berufstätige in Krankenhäusern oder Alten- und Pflegeheimen haben Anspruch auf kostenlose Tests.

Keine Kostenübernahme für den Corona-Test

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen den Corona-Test also nicht bei Menschen, die keinerlei Symptome aufweisen, keinen Kontakt mit Infizierten hatten und auch nicht in einem Risikoberuf arbeiten oder aus einem Risikogebiet kommen.Weiterhin muss der Test in den meisten Fällen aus eigener Tasche bezahlt werden, wenn Arbeitgeber oder Urlaubseinrichtungen wie Hotels auf einen Test bestehen. Genaue Ausnahmeregelungen dazu sind in der Corona-Testverordnung aufgeführt.

 

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