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Gesundheit

Corona: Krankenkassen zahlen Tests für Risikogruppen

Bislang keine wirksame Impfung in Sicht
veröffentlicht am 24.02.2020 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Bild zum Beitrag Corona: Krankenkassen zahlen Tests für RisikogruppenPixabay
China, Thailand, Südkorea, Italien und Deutschland. Das Coronavirus breitet sich rasant aus und hat auch den Weg nach Europa gefunden. Seit Monatsbeginn zahlen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland für medizinische Tests auf Corona.

2020-02-24T10:29:00+00:00
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Das teilte das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium mit. Die Kostenübernahme gelte in bestimmten Fällen auch für Ärzte. Wie die kassenärztliche Vereinigung dazu mitteilte, würden die Kosten nur dann übernommen, wenn die Testpersonen zu einer Risikogruppe laut Definition des Robert Koch-Instituts gehören. Das ist bei bestimmten Symptomen der Fall oder bei Reiserückkehrerern aus China.

Ärztliche Meldepflicht beschlossen

Parallel gilt seit dem 1. Februar auch eine neue neue ärztliche Meldepflicht über Verdachtsfälle, die von Kliniken, Arztpraxen und Laboren befolgt werden muss. Zuvor brauchten lediglich bestätigte Fälle an das Robert-Koch-Institut gemeldet werden.

Die Zahl der Labore, die den Test anbieten, steigt derzeit in Vorbereitung auf steigende Zahlen von Verdachtsfällen an. Potenzielle Erkrankte werden gebeten, sich im Vorfeld zum Test telefonisch bei den Kliniken oder Arztpraxen anzumelden, damit dort Vorkehrungen gegen eine Ansteckung getroffen werden können.

Krankheit verläuft in vielen Fällen harmlos

Experten betonten, dass die neue Krankheit meistens ohne schwerwiegende Entwicklung oder sogar komplett symptomfrei verläuft. Eine besondere Therapie oder Impfung stehe derzeit aber noch nicht zur Verfügung. Weltweit werde daran gerade intensiv gearbeitet und geforscht, so auch in Deutschland. Die EU-Kommission habe zu Forschungszwecken in Sachen Corona 10 Millionen Euro aus einem bereitgestellt.

Anzeichen und Symptome bei Corona

Das Coronavirus (SARS-CoV-2) entstammt einer Virusfamilie der Ordnung Nidovirales. Diese sind verantwortlich für verschiedene Erkrankungen bei Säugetieren, Fischen oder Vögeln. Ihre besondere Anpassungsfähigkeit ermöglicht es diesem Virustyp, die Artenbarriere zu überwinden und so beispielsweise nun auch dem Menschen gefährlich zu werden. Als typische Symptome einer Corona-Infektion gelten Husten und Fieber, Hals- und Gliederschmerzen bis hin zu Atemnot und Durchfall. Bei Komplikationen treten zudem Lungenentzündungen oder Organversagen auf.

 

Die BARMER hat eine kostenfreie Telefonhotline mit Informationen zum Corona-Virus geschaltet. Diese kann von allen interessierten Menschen unter 0800 84 84 111 genutzt werden, nicht nur von Versicherten der BARMER.
 

 

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