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Cannabis auf Rezept: Krankenkassen verzeichnen hohe Nachfrage

veröffentlicht am 11.01.2018 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Cannabis ist eine legale Heilpflanze auf RezeptBild vergrößernCannabis ist eine legale Heilpflanze auf Rezept(c) Angie Conscious / pixelio.de
Die Nachfrage nach Cannabis auf Rezept ist offenbar deutlich höher als von Gesundheitspolitikern und Gremien ursprünglich erwartet wurde. Das berichtet die Rheinische Post nach einer eigenen Umfrage bei der Techniker Krankenkasse, der Barmer und dem  AOK-Bundesverband.

2018-01-11T14:06:00+01:00
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Demnach registrierten allein diese gesetzlichen Krankenkassen in den vergangenen zehn Monaten mehr als 13.000 Anträge auf Kostenübernahme für medizinisch wirksames Cannabis. Allein bei der  AOK seien es 7600 Anträge gewesen, von denen 64 Prozent genehmigt wurden.

Bei der Diskussion des entsprechenden Gesetzesentwurfs im Vorfeld war man von lediglich 700 Patienten pro Jahr auf Bundesebene ausgegangen. Bevor das Gesetz am 17. Januar 2017 dann verabschiedet wurde, erhielten lediglich ca. 1000 Menschen eine Ausnahmegenehmigung zum Bezug von medizinischem Cannabis.
 
Die hohe Anzahl von Genehmigungen zeige, „wie wichtig es war, dieses Gesetz im letzten Jahr auf den Weg zu bringen“, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU). Gleichzeitig betonte sie, dass Cannabis nicht als Allheilmittel anzusehen sei.

 

 

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