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Gesundheit

Bundeszentrale zum Weltnichtrauchertag: Rauchen erhöht Diabetes-Risiko

veröffentlicht am 29.05.2019 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Die Nikotingefahr hängt nicht von der Art des Rauchens ab Die Nikotingefahr hängt nicht von der Art des Rauchens ab(c) DAK Gesundheit
Pro Jahr sterben in Deutschland weit über 100.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Auf diese besorgniserregend hohe Zahl wies die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) aus Anlass des diesjährigen Weltnichtrauchertages 2019 hin. Welche Hilfsangebote für Ausstiegswillige stellt die BZgA bereit?

2019-05-29T17:10:00+00:00
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Für diese hohe Sterblichkeit seien auch die Folgeerkrankungen von Diabetes verantwortlich, die deren Entstehen durch das Rauchen und leider auch durch das Passivrauchen begünstigt werde. Ein konsequenter Rauchstopp sei deshalb „in jedem Falle eine wichtige Maßnahme, um Krebs, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Typ-2-Diabetes zu verhindern.“, so die Leiterin der Zentrale, Dr. med. Heidrun Thaiss. Aktuell würden immer noch 27 Prozent der Männer und ein Fünftel aller Frauen zu den Rauchern gezählt.

Krankenkassen bezuschussen Rauchfrei-Kurse

Wer mit dem rauchen aufhören möchte, kann auf die Unterstützunng der BzgA zählen, die eine qualitätsgesicherte Beratung und Begleitung anbietet. Unter anderem ist eine Teilnahme am Online-Ausstiegsprogramm www.rauchfrei-info.de mit persönlicher Unterstützung durch die Online-Mentoren möglich.

Eine Teilnahme an den Gruppenkursen des „Rauchfrei Programm“ gehört ebenfalls zum Repertoire der Zentrale. Diese bewährten Kurse werden von den gestezlichen Krankenkassen anteilig bezuschusst.

Nichtraucher sparen Bares

Zur Motivation Weil das Rauchen auch eine Menge Geld kostet, könnten Aufhörwillige menschen jetzt „rauchfrei-Spardosen“ kostenfrei bei der Bundeszentrale erhalten. In diesen könne das eingesparte „Zigaretten-Geld“ gesammelt werden.

Die telefonische Beratung der BZgA zur Rauchentwöhnung steht unter der kostenfreien Servicenummer 0800 8313131, montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr; freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr für Anrufer zur Verfügung.


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