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Bundesbank sieht Finanzentwicklung der GKV mit Sorge

23.07.2014

Die Bundesbank hat in ihrem aktuellen Monatsbericht davor gewarnt, dass die gesetzlichen Krankenkassen bereits wieder in die Roten Zahlen rutschen. Jährliche Kostensteigerungen von vier bis fünf Prozent stehen langsamer wachsenden Einnahmen gegenüber. Dadurch würden die Finanzreserven schnell abnehmen, so dass höhere Beitragssätze oder Einschnitte bei den Leistungen drohten.   

Mehr Selbstbeteiligung gefordert

Bemängelt wurde in dem Bericht, dass die Versicherten kaum zu Sparsamkeit angehalten würden. Aus diesem Grund sollten die Kassen nach Meinung der Bundesbanker die entstehenden Kosten  transparenter machen, zum Beispiel durch einen teilweisen Umstieg auf das Kostenerstattungsprinzip ( Rechnung vom Arzt ). Außerdem rät die Bundesbank zu erhöhter Selbstbeteiligung der Versicherten, wie sie in der PKV gang und gäbe sind.

Beitragssatz bei über 20 Prozent ?

In einer Prognose für das Jahr 2060 sahen die Experten der Bundesbank den GKV-Beitragssatz günstigstenfalls bei 16,5 Prozent. Für den ungünstigsten Fall wurde der Beitragssatz bei 21,5 Prozent prognostiziert.

 


zum vollständigen Monatsbericht der Bundesbank >> HIER <<

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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