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BKK Zollern-Alb und BKK Bodensee + Südwest schließen sich zusammen

25.11.2002 Balingen, 20. November 2002: Die bundesweit tätige Betriebskrankenkasse Zollern-Alb mit über 490.000 Versicherten und die BKK Bodensee + Südwest fusionieren am 1. Januar 2003. Die rund 35.000 Versicherten der BKK Bodensee + Südwest werden zukünftig unter dem Dach der gemeinsamen {mos_get_keyword_link: word="Krankenkasse"; id="14";} BKK Zollern-Alb versichert sein und vom günstigeren Beitragssatz der „neuen Kasse“ profitieren. Arbeitsplätze stehen bei beiden {mos_get_keyword_link: word="Krankenkassen"; id="10";} nicht zur Disposition.

Versicherte der BKK Bodensee + Südwest profitieren vom niedrigeren Beitragssatz „Durch den Zusammenschluss baut die BKK Zollern-Alb ihre regionale Marktposition im Südwesten weiter aus und bietet ihren Versicherten eine optimierte Versorgung durch höhere Erreichbarkeit vor Ort“, erklärt der Vorstandsvorsitzende der BKK Zollern-Alb. Gleichzeitig möchte die Betriebskrankenkasse Zollern-Alb Synergieeffekte nutzen und die Qualität in Service und Leistung erhöhen. So startet die BKK Zollern-Alb zeitgleich mit der Fusion ihre Internetgeschäftsstelle und verbindet so weltweit zugänglichen Online-Service mit den Vorzügen des Vor-Ort-Services in den Geschäftsstellen. Für die Versicherten der BKK Bodensee + Südwest hat der Zusammenschluss einen weiteren positiven Effekt. Zwar muss die BKK Zollern-Alb im Jahr 2003 - trotz der vergleichbar niedrigen Verwaltungskosten und einem straffen Sparkurs - ihren Beitragssatz von 13,3 auf 13,7 anpassen. Doch dieser Beitragssatz liegt weit unter dem der BKK Bodensee + Südwest und des bundesdeutschen Kassendurchschnitts. Die Gründe der Beitragssatzanpassung liegen in den explosiv gestiegenen Arzneimittelpreisen und der damit verbunden Ausgabenlawine bei den Arzneimitteln sowie an den konjunkturbedingten Einnahmewegbrüchen durch die schlechte Arbeitsmarktentwicklung. Vor allem aber muss die BKK Zollern-Alb weiter Rekordsummen in den {mos_get_keyword_link: word="Krankenkassen"; id="10";}-Finanzausgleich abführen. „Bis Ende des Jahres wird die BKK Zollern-Alb rund 500 Millionen Euro an finanzschwache und verwaltungslastige Kassen zahlen und circa 100 Millionen Euro für {mos_get_keyword_link: word="Arzneimittel"; id="11";} ausgeben. Dies bedeutet einen Ausgabenanstieg für die BKK Zollern-Alb von über 13 Prozent im Jahr 2003“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der BKK Zollern-Alb, Thomas Bodmer.

Zum Wohle der Versicherten weitere Fusionen geplant

Für den Vorstandsvorsitzenden der BKK Zollern-Alb, Thomas Bodmer, ist der Zusammenschluss der beiden Betriebskrankenkassen nur ein kleiner Meilenstein. „Zum Wohle unserer Versicherten planen wir in Zukunft weitere strategische Kooperationen und Zusammenschlüsse“, so Thomas Bodmer. Durch weitere Fusionen gelte es, „die Verhandlungsposition gegenüber Ärzten und Krankenhäusern auszubauen und aus der Position der Stärke politische Akzente im {mos_get_keyword_link: word="Gesundheitswesen"; id="89";} zu setzen“, erläutert der Vorstandsvorsitzende der bundesweit sechstgrößten Betriebskrankenkasse. Dies wirke sich „positiv auf den Geldbeutel unserer Versicherten aus“, so Thomas Bodmer.

Die BKK Zollern-Alb ist mit rund 490.000 Versicherten und 756 Mitarbeitern die sechstgrößte Betriebskrankenkasse in Deutschland. Bundesweit sorgen 7 Landesgeschäftsstellen und 16 Geschäftsstellen für einen umfassenden Service mit attraktiven BKK Zollern-Alb-Mehrleistungen. Der Sitz der BKK Zollern-Alb befindet sich in Dresden.

Bei der BKK Bodensee + Südwest mit Sitz in Singen betreuen 50 Mitarbeiter rund 23.081 Mitglieder und 5.000 Arbeitgeber. Zu den Trägerunternehmen der Kasse zählen so namhafte Unternehmen wie Hoffmann LA Roche, Nestlè Deutschland AG und Ciba Chemikalien GmbH.

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