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BKK Essanelle: Neue Leistungen für Schwangere

24.03.2014

 Staatlicher Haftungsfonds für Hebammen gefordert    

Die BKK Essanelle hat sich in den aktuellen Streit um den Erhalt des Berufsstandes der freien Hebammen eingeschaltet. Auch Gesundheitsminister Hermann Gröhe ( CDU ) hat den freiberuflichen Hebammen schnelle Hilfe bei den Problemen mit ihrer Berufshaftpflicht versprochen, ohne dabei aber einen konkreten Lösungsvorschlag zu machen.  Eine Online-Petition hatte 350.000 Unterstützerinnen und Unterstützer gefunden.

BKK-Essanelle-Vorstand Guido Frings forderte in diesem Zusammenhang, einen staatlichen Haftungsfonds einzurichten, mit dem Hebammen Ihre beruflichen Maximalrisiken  Dieser staatliche Sicherungsfonds ließe sich, so Frings, mit den Kürzungen des Bundeszuschusses in der GKV gegenfinanzieren.

Die Absicherung von wohnortnahen Geburten, so die BKK Essanelle, sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Krankenkassen sollten nicht weiter mit den steigenden Hebammenkosten, die durch die Haftpflicht verursacht werden, belastet werden. Deren Beiträge zur Berufshaftpflicht sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen, weil es bei Hausgeburten immer häufiger zu Unfällen mit Personenschäden gekommen sei. Das relativ kleine Versichertenkollektiv der Hebammen könne diese hohen Risiken finanzielle nicht ausreichend tragen. Mittlerweile hat einer von zwei verbliebenen privaten Versicherungsanbietern sein Angebot vom Markt genommen.

BKK Essanelle übernimmt Geburten im Geburtshaus und Hebammen-Rufbereitschaft

Die BKK Essanelle unterstützt als gesetzliche Krankenkasse den Wunsch der Versicherten nach mehr außerklinischen Entbindungen. Als neue Zusatzleistungen für Schwangere würden derzeit gerade die Hebammen-Rufbereitschaft ambulante Geburten sowie die Kostenübernahme für Geburten in Geburtshäusern eingeführt.




Bildquelle Abbildung oben: Helmut J. Salzer / pixelio.de
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