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Sozialabgaben

Beitragsbemessungsgrenze soll 2021 weiter steigen

Vorschlag für die neuen SV-Rechengrößen veröffentlicht
veröffentlicht am 07.09.2020 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze Beitragsbemessungsgrenze und Versicherungspflichtgrenze(c) Thorben Wengert / pixelio.de
Die Rechengrößen in der Sozialversicherung steigen aller Voraussicht nach auch im kommenden Jahr. Unter anderem soll die Beitragsbemessungsgrenze 2021 angehoben werden. Auch die Versicherungspflichtgrenze und die monatliche Bezugsgröße steigen.

2020-09-07T13:00:00+02:00
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Durch die neuerliche Anhebung erhöhen sich in der Folge die Höchstbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung. Wenn die Beitragsbemessungsgrenze wie angekündigt von derzeit 4.687,50 EUR auf 4.837,50 EUR ansteigt, zahlen Besserverdienende entsprechend höhere Beiträge an die Krankenkasse.

Manche Versicherte zahlen mehr als 900 Euro

Als Arbeitnehmer müssen sie dann unter Umständen bis zu 500 Euro monatlich an die Krankenkasse und die Pflegeversicherung abführen. Auch für die Arbeitgeber steigen die Maximalbeiträge bei den Lohnnebenkosten. Für Selbstständige klettern die monatlichen Sozialabgaben je nach Krankenkasse auf bis zu 900 Euro und darüber hinaus.

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Auch die Versicherungspflichtgrenze (JAEG) soll auf den jährlichen Wert von 64.350 Euro ansteigen. Arbeitnehmer, die in die private Krankenversicherung wechseln möchten, müssen dann mindestens  5.362,50 brutto verdienen. Auch die monatliche Bezugsgröße, von der weitere Rahmenwerte in der Sozialversicherung abhängen, soll im kommenden Jahr ansteigen. Im Westen von derzeit 3.185 auf dann 3.290 Euro und im Osten von 3.010 Euro auf 3.290 Euro. Durch diese Anhebung erhöhen sich weitere Größen, unter anderem auch der Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte.

Option Krankenkassenwechsel prüfen und sparen

Für Spitzenvediener lohnt sich um so mehr im kommenden Jahr ein Blick auf die unterschiedlichen Beitragssätze der einzelnen Kassen. Durch einen Krankenkassenwechsel in eine günstige Kasse können betroffene Versicherte die Teuerung bei den Sozialabgaben  ausgleichen.      

Die neuen Rechengrößen in der Sozialversicherung werden derzeit zwischen verschiedenen Ministerien beraten und sollen vom deutschen Bundestag Mitte Oktober verbindlich beschlossen werden.

 

 

 

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