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Behandlungsfehler - Wie hilft die Krankenkasse?

20.09.2016

Behandlungsfehler und Krankenkassen

Ein Viertel aller chronisch Kranken geht davon aus, dass sie bereits ein oder mehrmals von Ärzten falsch behandelt worden sind. Bei Menschen unter vierzig Jahren lag diese Zahl unabhängig vom Gesundheitszustand fast genau so hoch. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Forsa-Institutes im Auftrag der Techniker Krankenkasse.

Mehr als jeder Zweite dieser Betroffenen hat sich hilfesuchend mit diesem Verdacht an Dritte gewandt – zumeist an einen Hausarzt oder einen weiteren behandelnden Mediziner. Nur etwa jeder Fünfte kam auf die Idee, sich direkt an seine Krankenkasse zu wenden.   

Die Techniker Krankenkasse verzeichnete im Jahr 2015 mehr als 3.000 Versicherte, die den Service ihrer eigenen Krankenkasse nutzten, um ihre Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler zu klären. Mehr als tausend Fälle davon beinhalteten chirurgische Behandlungen oder Eingriffe. Die TK ließ in 1.460 Fällen Gutachten von Sachverständigen erstellen, von denen 68 vor Gericht Eingang fanden.


Welche Krankenkassen bieten Unterstützung und Service bei Verdacht auf Behandlungsfehler? >>>Testergebnis

Generell raten die Krankenkassen den Betroffenen, immer zuerst einen behandelnden Arzt in der Sache zu konsultieren. Erst wenn dies zu keinem befriedigenden Ergebnis führen sollte, wird der Service der Kassen empfohlen. Bei der TK ist dies eine Experten-Hotline beziehungsweise in Online-Lotse.

download TK-Infobroschüre "Behandlungsfehler" (pdf)

 

 

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