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Ausreichende Unfallversicherung bei Verletzungen im Fußball ratsam

13.07.2015

Ein Jahr ist es heute Abend her, als die deutsche Fußballnationalmannschaft den goldenen Weltmeisterpokal gewann. Viele deutsche Spieler haben an Marktwert und Reputation gewonnen. Nehme man - aus aktuellem Anlass - Bastian Schweinsteiger. Er wurde in der Nacht von Rio Sinnbild für den unbedingten Siegeswillen. Unter dem rechten Auge blutend, weiterspielend, weiterkämpfend – alles geben und am Ende alles gewinnen. Doch schnell musste auch Schweinsteiger einsehen, dass Triumph und vor dem gefühlten nichts zu stehen, nur von einem schmalen Grad getrennt sind. Nach der Weltmeisterschaft stand der, nach Philipp Lahms Rücktritt, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft oft neben dem Platz. Viele kleine Verletzungen hinderten den Neuzugang von Manchester United an die Leistungen von Brasilien anzuschließen oder überhaupt spielbereit zu sein.

Ausgezeichnete Mediziner, das nötige finanzielle Kapital und die ausreichend gewährte Zeit vom Arbeitgeber - Voraussetzungen die ein Spieler im Amateurfußball nur selten genießt. Familiäre und berufliche Verpflichtungen zwingen Aktive der unteren Ligen mit nicht vollständig aus laborierten Verletzungen  in die Arbeitswelt und zur Belastung zurück zu kehren. Auch wenn an Spieltagen, nach einem etwas härteren Einsteigen, oft von Spielern zu hören ist: „Pass mal auf, wir müssen doch alle wieder Montag arbeiten“, kann schon ein unglückliches Umknicken eine längere Pause nach sich ziehen.

Ausreichender Versicherungsschutz vor allem für Amateursportler ratsam

Rund 1,5 Millionen Sportunfälle ereignen sich laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Deutschland jedes Jahr. Darunter viele tausend Prellungen, Knochenbrüche und Verstauchungen.
Bei einem Unfall in der Freizeit zahlen die Krankenkassen zwar die Behandlung - die Folgekosten sind jedoch nicht abgedeckt. Deshalb sollten Hobbysportler auf ausreichenden Versicherungsschutz achten.
"Bei regelgerechtem Verhalten, wenn etwa zwei Spieler mit den Köpfen aneinander prallen, gibt es keine Haftung, weil die Sorgfaltspflicht nicht verletzt wird. Tritt man seinem Gegenspieler in die Beine, kann ein Anspruch auf Schmerzensgeld entstehen. Dann zahlt die private Haftpflicht", sagt Lilo Blunck, Vorsitzende des Bundes der Versicherten (BDV).

Sportvereine haben meist eine Unfallversicherung für alle Aktiven, gebündelt in einer Gruppenversicherung, die der jeweilige Landessportbund für alle Mitgliedsvereine abgeschlossen hat und die gleich mehrere Versicherungsarten umfasst. Neben einer Unfall- und einer Haftpflichtversicherung gehört meist auch eine Rechtsschutzversicherung zu diesem Paket.

Private Unfallversicherung als Absicherung bei Folgeschäden

Auch von privaten Unfallversicherungen werden aus unterschiedlichsten Gründen nicht alle Sportverletzungen abgedeckt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann Policen abschließen, die auch Eigenbewegungsschäden - wie Umknicken ohne Fremdeinwirkung - ausdrücklich mitversichern. Diese sind jedoch entsprechend teurer. Bei der Huk-Coburg beispielsweise, gibt es für 128,00 Euro pro Jahr eine Standard-Unfallversicherung für einen 27-jährigen Büroangestellten, die eine Invaliditätssumme von 100 000 Euro sowie Krankenhaus-Tagegeld von 50 Euro einschließt. Eigenbewegungsschäden sind jedoch nur durch den Zusatzbaustein "Unfall PLUS" mitversichert - bei sonst gleichen Bedingungen kostet die Police dann 136,80 Euro.

Für alle die mit dem Fußball noch beginnen oder ihre Fähigkeiten ausbauen wollen, hat die Barmer GEK einen 'Fußball-Führerschein ' zusammengestellt. Darin enthalten sind auch Übungen zum Vorbeugen von Verletzungen.