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Ausgaben der Krankenkassen für Arzneimittel und Behandlungen weiter gestiegen

17.05.2016

Die Aufwendungen für Arzneimittel sowie die ambulanten und stationären Behandlungskosten im ärztlichen und zahnärztlichen Bereich sind nach wie vor die größten Kostentreiber bei den Krankenkassen. So stiegen laut GKV-Spitzenverband innerhalb eines Jahres sowohl die Arzneimittelausgaben als auch die ärztlichen Behandlungskosten pro Kopf um jeweils knapp vier Prozent.

Bald 200 Milliarden pro Jahr

Insgesamt näherten sich die  Leistungsausgaben der gesetzlichen Kassen in den vergangenen Jahren immer mehr der 200 Milliarden-Euro-Marke an. Noch vor fünf Jahren waren es erst 165 Milliarden jährlich, was einem Anstieg um ein Sechstel entspricht.


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Diese Entwicklung ist auch verantwortlich für die permanent steigenden Zusatzbeiträge, die laut Prognosen im Jahr 2019 im Schnitt bei 1,8 Prozent liegen werden. Das Sparen steht deshalb bei den Kassen hoch im Kurs, wie das Ärzteblatt in einem Interviewbeitrag am 13. Mai schreibt. Der harte Preiswettbewerb laste allerdings schwer auf den Kassen, die nicht nur gezwungen seien den Zusatzbeitrag anzuheben, sondern auch bei den freiwilligen Satzungsleistungen wieder abspecken.

Beiträge und Leistungen vergleichen

Versicherte müssen mittlerweile genau hinschauen, welche Kasse in welchem Rahmen und wie viel Zusatzleistungen gewährt. Wer den Aufwand nicht scheut, kann doppelt profitieren. Wie der Leistungstest von krankenkasseninfo.de zeigt, gibt es Kassen, die sowohl günstig als auch leistungsstark und serviceorientiert sind. So kommt zu der Ersparnis beim Beitragssatz bei einem Wechsel auch noch ein mögliches Plus an Leistungen hinzu.
Hunderttausende Versicherte haben im ersten Quartal bereits die Krankenkasse gewechselt.

Veränderungen bei den leistungsausgaben der Krankenkassen 2014/2015