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Arzneimittelkosten: Kassen sparen - Versicherte zahlen

22.04.2015 Der Anteil der Selbstbeteiligung der Patienten an den Kosten für verordnete Arzneimittel ist in den letzten sieben Jahren stark angestiegen. Wie der Deutsche Apothekerverband (DAV) mitteilte, leisteten die Versicherten im vergangenen Kalenderjahr Zuzahlungen von über 2 Milliarden Euro beim Abholen von rezeptpflichtigen Medikamenten. Das entspräche einem Anstieg von 21 Prozent.

 

Kasssen konnten von Rabattregelungen profitieren

Insgesamt kosteten die Medikamentenverordnungen im Jahr 2014 die gesetzlichen Krankenkassen den Betrag von 31,4 Milliarden Euro.
Während die Krankenkassen im Zeitraum von 2008 bis 2014  einen Ausgabenanstieg von 5,7 Prozent bei Medikamenten  in Kauf nehmen mussten, fiel dieser für die Versicherten ein ganzes Prozent höher aus. Die Krankenkassen konnten durch Rabattverträge Einsparungen erzielen und so ihre Mehrausgaben begrenzen. Für die Versicherten hingegen kam es trotz verschiedener Gesetzesinitiativen zu keiner spürbaren Entlastung bei den Medikamentenkosten.

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