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Versandapotheken

Apotheker akzeptieren Onlinehandel mit rezeptpflichtigen Arzneien

ABDA lenkt nach langem Streit ein und stellt neue Bedingungen
veröffentlicht am 18.01.2019 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Sollen Versandapotheken weiterhin mit allen Medikamente handeln dürfen?Sollen Versandapotheken weiterhin mit allen Medikamente handeln dürfen?(c) Tim Reckmann / pixelio.de
Nach langem politischen Streit erklären sich die Apothekerverbände in Deutschland bereit, auch den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten durch Internetapotheken zu akzeptieren. Als Bedingungen dafür verlangen die Verbände, dass Bonusrabatte nicht erlaubt und die Vor-Ort-Apotheken gestärkt werden sollen.

2019-01-18T15:10:00+00:00
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Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte bereits angekündigt die, die möglichen Rabatte der Versandapotheken auf maximal 2,50 Euro pro abgegebener Packung zu beschränken. Die Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände (ABDA) fodert dagegen ein vollständiges Bonus-Verbot.


Welche Krankenkassen bezahlen nicht verschreibungspflichtige Medikamente?  >>> Krankenkassentest


Nachdem die Große Koalition in Berlin ihrem Wahlversprechen auf ein generelles Verbot des Onlinehandels für verschreibungspflichtige Medikamente aus juristischen Gründen eine Absage erteilt hatte, möchten die Apotheker nun andere Schutzmaßnahmen erstreiten.  
 
Spahn begrüßte das Einlenken des ABDA und kündigte an, die neuen Vorschläge in Ruhe zu prüfen. Höchstes Ziel solle eine möglichst flächendeckende Versorgung mit Medikamenten sein.

 

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