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AOK Rheinland/Hamburg bietet besondere Versorgung rund um den Gentest zur Krebsprävention

17.05.2013

Jede zehnte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens irgendwann an Brustkrebs.   
Pro Jahr sind es mindestens 55.000 Frauen. Krebserkrankungen werden in besonderem Maße genetisch vererbt. Fünf bis zehn Prozent der auslösenden Genveränderungen werden bei Brust- und Eierstockkrebs auf die Kinder übertragen und führen bei diesen mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls zu einer Erkrankung.

Für Menschen aus Risikofamilien, die sich ihre Veranlagung  mit einem Gentest nachweisen lassen haben oder ein solches vermuten, bietet die AOK Rheinland/Hamburg seit 2005 besondere Versorgung und Beratung. Die betroffenen Frauen haben die Möglichkeite, sich in einem spezialisierten Zentrum für familiären Brust- und Eierstockkrebs beraten und auch behandeln zu lassen. Die Durchführung eines Gentests ist bei Anraten eines Facharztes ebenfalls möglich. Bei bestätigtem Risiko liegt der Fokus der Betreuung auf der Früherkennung, denn allein die Tatsache, dass es Brustkrebs in der Familie gegeben habe, bedeutet nicht zwangsläufig, dass Genveränderungen geerbt wurden.

Besonderen Wert wird bei dem Versorgungsmodell außerdem auf die psychologische Betreuung gelegt und diese sichergestellt. Für diese Betreuung gibt eis einen besonderen Versorgungsvertrag der AOK Rheinland/Hamburg mit den Unikliniken Köln und Düsseldorf. Der Versorgungsvertrag „Familiär bedingter Brust- und Eierstockkrebs“ steht jeder Versicherten offen. Bislang nahmen ca. 1.000 Versicherte aus dem gesamten Rheinland teil.

 

Ergebnis der AOK Rheinland/Hamburg im aktuellen Krankenkassentest

AOK Rheinland/Hamburg

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