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AOK PLUS senkt 2015 deutlich den Beitragssatz

22.10.2014

 Die AOK PLUS ist die erste gesetzliche Krankenkasse in Deutschland, die ihren Beitragssatz für das kommende Jahr festgelegt hat. Dieser wird ab Januar 2015 von derzeit 15,5 % auf 14,9 % abgesenkt. Einen entsprechenden Beschluss haben die Versicherten- und Arbeitgebervertreter des Verwaltungsrates während ihrer Sitzung in Waldheim gefasst und bekannt gegeben. Der niedrigere Beitrag kommt dadurch zustande, dass die Kasse ihren individuellen Zusatzbeitrag bei nur 0,3 Prozent festgelegt hat. Bei einer Absenkung des allgemeinen Beitragssatzes um 0,9 Prozent ergibt sich eine Differenz von 0,6 Prozent. 

 

Entlastung um bis zu 297 Euro im Jahr  

Arbeitnehmer haben  bei der AOK Plus bis zu 297 Euro höheres Nettogehalt im Jahr gegenüber einer Krankenkasse, die ihren Zusatzbeitrag bei 0,9 Prozent belassen wird. Aber auch Durchschnittts- und Geringverdiener haben durch die Beitragssenkung finanzielle Vorteile. Bei 2000 Euro Bruttogehalt sind es immerhin zwölf Euro im Monat, bei 1000 Euro Brutto immer noch 72 Euro im Kalenderjahr.    

 

Keine unnötige Verzögerung

„Für uns war klar, wir müssen uns nicht verstecken und diese Entscheidung lange hinauszögern.", kommentierte Sven Nobereit, der alternierende Verwaltungsratsvorsitzende der AOK PLUS den beherzten Schritt der AOK Plus. Denn bereits jetzt sei klar, so Nobereit, dass die AOK Plus auch  2014 wieder mit einem Plus abschließen werde. Die AOK PLUS sei finanziell vorbildlich aufgestellt und für die nächsten Jahre gut gerüstet. Deshalb setze sie ganz bewusst als Erste dieses Signal. "Die Versicherten würden ab 2015 finanziell deutlich entlastet.“, fasste Nobereit noch einmal zusammen.

 

Mehr Geld für Gesundheitskleistungen bei sinkendem Beitrag

Außer dem wird die AOK PLUS im nächsten Jahr mehr Geld für die Gesundheit der 2,7 Millionen Versicherten zur Verfügung stellen. Im von dem Verwaltungsrat verabschiedeten Haushalt für das neue Jahr werden 9,05 Milliarden Euro für Leistungen zur Verfügung stehen. Dies ist eine Steigerung um 5,6 % gegenüber  2014.