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Anstieg Zusatzbeitrag 2017: Bundesregierung bewilligt zusätzliches Steuergeld für Krankenkassen

veröffentlicht am 04.08.2016 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Die Bundesregierung unterstützt die gesetzlichen Krankenkassen mit zusätzlichen finanziellen Mitteln, um einen prognostizierten deutlichen Anstieg bei den Beitragssätzen zu mildern.

2016-08-04T10:49:00+02:00
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Der Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sieht eine außerplanmäßige Aufstockung des Steuerzuschusses für den Gesundheitsfonds in Höhe von 1,5 Milliarden Euro vor. Außerdem erhalten die Krankenkassen in Zukunft mehr Geld für die Behandlung psychischer Krankheiten. Mit dem zusätzlichen Geld vom Bund sollen unter anderem auch die gestiegenen Belastungen der Krankenkassen für die Versorgung von Asylbewerbern aufgefangen werden.


Liste Zusatzbeiträge  (Alle Krankenkassen)


Ein Tropfen auf den heißen Stein?

Das hauptsächliche gesundheitspolitische Ziel des Finanzpaketes aber sind die Zusatzbeiträge im Wahljahr 2017. Diese sollen nach dem Wunsch der Koalition nicht so stark ansteigen wie vor der Sommerpause verlautbart wurde. Der GKV-Spitzenverband hatte Anfang Juli einen durchschnittlichen Anstieg des Zusatzbeitrages von 0,3 Prozent vorhergesagt. Diese Anstiegsquote könnte mit der Geldspritze des Gesundheitsministers um einen Prozentpunkt abgesenkt werden. Von einer Verhinderung steigender Zusatzbeiträge kann also keineswegs die Rede sein.    

 

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