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Gesundheitspolittik

Anfang vom Ende der Corona-Krise: Fahrplan für erste Lockerungen

Kleine und mittlere Geschäfte können öffnen. Kitas und Schulen weiterhin geschlossen.
veröffentlicht am 16.04.2020 von Redaktion krankenkasseninfo.de

Lockerungen nach CoronaLockerungen nach Corona(c) Mohamed hassen / pixabay / CC0
Bei der abendlichen Pressekonferenz im Kanzleramt vom  15. April gaben Bundeskanzlerin Merkel, der bayrische Ministerpräsident  Söder und Hamburgs OB Peter Tschentscher einen Fahrplan für schrittweise Lockerungen bekannt. Erste Öffnungen im Einzelhandel gelten ab kommender Woche. Viele Verbote bleiben aber vorerst bestehen.

2020-04-16T10:57:00+00:00
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Ausgangsbeschränkungen, Reise- und Kontaktverbot

Die im Rahmen der Corona-Krise verhängten Beschränkungen für Aufenthalte im Freien und zwischenmenschliche Kontakte sowie privaten Reiseverbote werden vorerst um zwei Wochen bis zum 3. Mai verlängert.

Schutzmaskenpflicht

Eine allgemeine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Schutzmaske wird nach wie vor nicht verhängt. Allerdings gilt weiterhin eine dringende Empfehlung dafür.

Schulschließungen

Die Schulen in Deutschland sollen ab Mai nach und nach wieder geöffnet werden. Zunächst ist die Wiederaufnahme von Präsenzunterricht für Abschlussklassen geplant. Grundschulen hingegen bleiben weiterhin geschlossen, ebenso Kindertagesstätten. Bayern will hierbei von der Bundeslinie abweichen.

Einzelhandel

Geschäfte, deren Verkaufsfläche weniger als 800 Quadratmeter beträgt, können ab dem 20. April bei Einhaltung von Auflagen wieder öffnen. Neben strenger Hygiene gilt auch ein Gebot zur Vermeidung von Warteschlangen.

Gastronomie

Gaststätten, Bars sowie Discotheken sollen geschlossen bleiben, weil sie die Hygieneregeln und Auflagen des Einzelhandels kaum in der Lage wären zu erfüllen und einzuhalten. 

Großveranstaltungen

Sportliche und kulturelle Großveranstaltungen bleiben noch längere Zeit untersagt und entfallen beziehungsweise werden publikumslos über Medien übertragen. Als frühester Zeitpunkt einer Lockerung wurde der 31. August genannt. Betroffen sind auch die beliebten Sommerfestivals im Bereich der Popkultur.

Religiöse Glaubensgemeinschaften

Das verbot von Zusammenkünften in Kirchen, Synagogen, Moscheen und anderen öffentlichen Orten von Glaubensgemeinschaften wird weiterhin aufrecht erhalten. Gottesdienste müssen weiterhin per Video oder mit akustisch übertragenem Streaming stattfinden.

 

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