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Ärztliche Zweitmeinung verhindert sehr häufig OP

23.04.2015   Wer sich als Patient nicht nur auf eine einzige ärztliche Expertise verlassen will, fährt in vielen Fällen damit besser. Bei schwerwiegenden Diagnosen kann die Konsultation eines weiteren Mediziners  voreilige Entscheidungen für Operationen verhindern. Die DEUTSCHE BKK hat in einer aktuellen Studie die Folgen bei ärztlicher Zweitmeinung vor orthopädischen Operationen untersucht. Mindestens sechzig Prozent aller ursprünglich geplanten orthopädischen Operationen wurden demnach durch das Einholen einer unabhängigen Zweitmeinung gekippt. 

Nutzer der "Zweitmeinung" zufriedener

Die betroffenen Patienten, die auf eine Zweitmeinung erfolgreich zurückgegriffen haben, zeigten sich zufriedener als diejenigen, die dieses Angebot nicht in Anspruch nahmen. Denn  eine OP ist in jedem Fall für den Körper anstrengend und verlängert die Dauer für den Heilungsprozess. Diejenigen Patienten, die sich gegen eine Operation entschieden haben, hätten  in kürzerer Zeit eine gleiche oder bessere Lebensqualität vorweisen können.

Die Zahlen würden belegen, dass ein Zweitbefund überaus sinnvoll sei, so Achim Kolanowski, Vorstandsvorsitzender der DEUTSCHEN BKK. „Viele Menschen fühlen sich bei ärztlichen Diagnosen allein gelassen. Denn die Zeit, die Ärzten hinsichtlich ihrer Beratung zur Verfügung steht, ist stark begrenzt. Das Zweitmeinungsverfahren bietet Patienten die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, Risiken besser abzuwägen und Alternativen in Betracht ziehen zu können“, so der Vorstandschef  weiter.

Kostenlose Zusatzleistung der DEUTSCHEN BKK

Seit 2011 können die Versicherten der DEUTSCHEN  BKK eine ärztliche Zweitmeinung vor OP's einholen, ohne dafür extra bezahlen zu müssen. Diese Extraleistung ist nicht bei allen Krankenkassen zu haben.

 

 

Foto: Fotolia.com / WavebreakmediaMicro

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