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Abgaben an Künstlersozialkasse (KSK) werden 2017 gesenkt

14.09.2016

Der Abgabesatz an die Künstlersozialkasse, den Veranstalter und Auftraggeber als Beitrag zur Sozialversicherung zu leisten haben, wird 2017 spürbar abgesenkt. Ab dem 1. Januar kommenden Jahres soll diese von derzeit 5,2 auf 4,8 Prozent sinken. 

Reaktion auf Kritik wegen zu hoher Beiträge

Erst vor drei knapp Jahren war der Satz schlagartig um nahezu ein ganzes Prozent angehoben worden, was zu Kritik und polemischen Diskussionen geführt hatte. Erst vor kurzem klagten hochrangige Vertreter von Wirtschaftsverbänden über eine angeblich unzumutbare Belastung der Unternehmen durch diese Sozialabgabe für beauftragte Freiberufler. Immer wieder wurden in diesem Zusammenhang auch Forderungen nach der Abschaffung der KSK laut.

Wichtige Säule der Sozialversicherung

Die Künstlersozialkasse bietet künstlerisch und publizistisch arbeitenden Menschen die Möglichkeit einer kostengünstigen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung. Sie finanziert sich zur Hälfte durch die Beiträge der Versicherten und zu einem Fünftel durch Bundeszuschüsse. Die restlichen 30 Prozent werden durch die Abgaben der beauftragenden Privatveranstalter, Insititutionen oder Unternehmen gedeckt.
Derzeit sind etwa 200.000 freiberuflich arbeitende Künstler, Journalisten, Autoren oder Designer in der KSK versichert.