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SV-Rechengrößen

2018: Beitragsbemessungsgrenze steigt um 75 Euro

veröffentlicht am 15.09.2017 von Redaktion krankenkasseninfo.de

https://www.krankenkasseninfo.de/zahlen-fakten/lexikon/beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze entscheidet über den GKV-Höchstbeitrag Bild vergrößernDie Beitragsbemessungsgrenze entscheidet über den GKV-Höchstbeitrag(c) Fotolia.de / Stockfotos-MG
Die Beitragsbemessungsgrenze wird 2018 weiter deutlich angehoben werden. Diese wichtige SV-Richtgröße wird im kommenden Jahr von derzeit 52.200 Euro (Jahr) auf dann 53.100 (Jahr) steigen. Auf den Monat angewendet ergibt sich eine Anhebung von 75 Euro auf 4.425 Euro.

2017-09-15T10:50:00+00:00
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Höchstbeitrag für Kranken- und Pflegeversicherung erstmals über 800 Euro

Aus der geltenden Beitragsbemessungsgrenze ergeben sich die maximal zu zahlenden Monatsbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Gesetzlich Versicherte zahlen nach derzeitigem Stand ab Januar 2018 je nach Krankenkasse einen Maximalbeitrag von knapp 692,90 Euro. Hinzu kommen in diesem Fall Pflegebeiträge von knapp 123,90 Euro. Erstmals also werden in der GKV im kommenden Jahr Beiträge von über 800 Euro an die gesetzliche Krankenkasse abgeführt. Gleichzeitig erhöht sich auch die Summe einer möglichen Einsparung durch einen Krankenkassenwechsel. Wer 2018 von der teuersten in die günstigste Kasse wechselt, spart theoretisch nach derzeitigem Stand bis zu 743 Euro im Jahr.

SV-Richtgrößen steigen mit den Einkommen

Die jährliche Angleichung der SV-Rechengrößen ergibt sich aus der Lohn-und Gehaltsentwicklung im laufenden Kalenderjahr. Für höhere Einkommen mit einem Bruttogehalt über der Beitragsbemessungsgrenze gilt bei der Berechnung des monatlichen Beitrags unabhängig von der tatsächlichen Höhe immer nur der jeweilig gültige Grenzwert.   

 

 

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